Hier finden Sie neue Informationen zum Thema Sicherheitstechnik. Wir stellen regelmäßig aktuelle Fragen und Antworten ein. Ob Alarmanlagen mit Kameras, in WLAN-Netze eingebundene Systeme oder rechtliche Fragen rund um die digitale Sicherheitstechnik, hier werden Sie fündig. Wenn Sie eine Frage haben, die hier noch nicht beantwortet wird, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Alarmanlage nachrüsten: Wie funktioniert das?

Wir können die Nachrüstung einer Alarmanlage auf zwei Arten realisieren, per Kabel oder Funk. Der Hauptvorteil: Die Verwendung von Funk erspart das Verlegen der Kabel auf der Wand in Kabelkanälen oder das Öffnen der Wände zur Verlegung unter Putz. Nachteilig sind die Kosten, die Komponenten sind in der Regel deutlich teuer als bei der kabelgestützten Variante. Dazu ist der Funkempfang limitiert. Liegen zu viele Wände mit Bewehrung zwischen Sender und Empfänger, ist die Anzahl der Räume, die überwacht werden können, eingeschränkt. Zwar kann das Problem mit Repeatern gelöst werden, die aber bei hochwertigen Anlagen mit der Zentrale verkabelt werden müssen, um einen optimalen Schutz beispielsweise vor Hackern zu garantieren. Die Nachrüstung einer Anlage ist grundsätzlich eine Frage der Kosten.

Alarmanlagen mit Kameras: Was muss ich beachten?

Im hochwertigen Segment werden keine reinen Alarmanlagen mit Kameras angeboten. Beide Techniken funktionieren auf völlig unterschiedliche Art und Weise. Auf dem Markt werden jedoch Enterprise-Systeme vertrieben, die Video, Zutritt und Alarm kombinieren. In internationalen Unternehmen sind diese Systeme heute Standard. Diese Anlagen sind auch zu moderaten Preisen in kleinen Objekten oder Einfamilienhäusern verfügbar.

Alarmanlage im WLAN: Noch nicht marktreif

Eine reine WLAN-Alarmanlage ist derzeit nicht auf dem Markt erhältlich. Diese Systeme stehen noch am Anfang. Grund ist deren Unsicherheit, da es relativ einfach ist, sich in bestehende Netzwerke reinzuhacken. Davon zu unterscheiden sind Anlagen, bei denen bestimmte Funktionen über eine App gesteuert werden können, wie beispielsweise die Kamera, die der Nutzer über sein Smartphone ansteuern kann.

Alarmanlage steuerlich absetzen: So gehts

Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen sind grundsätzlich absetzbar. Das schließt beispielsweise mechanische Schutzvorrichtungen wie Verriegelungssystem, aber auch Bewegungsmeldern oder Alarmanlagen ein. Die Kosten für die Handwerksleistung sind im Gegensatz zu den Materialkosten absetzbar (zwanzig Prozent der Kosten, maximal 1.200 Euro) Aber Sicherheit wird nicht nur steuerlich begünstigt, sondern vom Staat aktiv gefördert. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert Einbruchsschutzmaßnahmen durch Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite. Falls Ihr Objekt aber für eine solche Maßnahme in Frage kommt, fällt die steuerliche Abschreibungsmöglichkeit weg, um Doppelförderung zu vermeiden.

Digitale Sicherheitstechnik und Zutrittskontrollsystem: Was bedeutet das?

In Deutschland bedeutet Zutrittskontrolle in erster Linie die Öffnung einer Tür über einen Identifikationsträger (Schlüssel, Karte, Transponder usw.). In anderen Ländern umfasst der Begriff eine weitaus größere Anzahl an Funktionalitäten: Türen werden per Sensor auf unberechtigtes Öffnen hin überwacht, Videokameras zeichnen auf, wer den Raum betritt, Signalgeber alarmieren bei unberechtigter Öffnung. Diese oft digitale Sicherheitstechnik nennt man auch Enterprise-Systeme. Sie sind nicht mehr als bloße Zutrittskontrollanlagen, sondern voll umfassende Sicherheitssysteme. Hier können wir jede Art von Sensor anschließen und programmieren; auch Videofunktionen binden wir direkt mit ein. Wird der Sensor ausgelöst, kann das System je nach programmiertem Szenario reagieren. Der Administrator der Anlage kann die Daten über sein Netzwerk abrufen, verwalten und dokumentieren, egal wo er sich befindet.